Zeltlager zum Thema Mose
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Vorbemerkung
Das vorliegende Großkonzept ist auf ein Neuntägiges SMJ Zeltlager ausgelegt und wurde mit großem Erfolg 2007 von der SMJ Untermain Diözese Würzburg durchgeführt. Es ist ein Thema, das sich an der biblischen Mosegrundlage orientiert.
Spielidee
Moses- When Isreal was in Egypt’s land
FR: Ankunft Damit die Jungs die Sklaverei, in denen sich die Israeliten befinden "erkennen", sollen sie ihr Gespäck ca. 500m bis zum Lager schleppen.
ROLLENSPIEL: Der Pharao fährt vorbei und die Israeliten werden ausgepeitscht und gequält
Geländespiel: Erster Fluchversuch, der aber scheitert. Mose mahnt Glauben an und wir machen unser Abendgebet
SA: Aufbau unter ständigem Druck der Ägyptischen Aufseher
SO: morgens: Mose tötet den Aufseher und flüchtet anschl. Lagerolypiade. Gegen Mittag kommt Mose zurück, unterbricht die Olympiade und erzählt von seinem Erlebnis beim brennenden Dornbusch -->Gruppenstunde dazu Anschl. Weiterführung der Olympiade oder Wasserschlacht
MO: „Plagentag“ Mose geht zum Pharao und die Plagen setzten ein Israeliten bereiten sich auf die Flucht mit einem Ausbildungslauf vor. Während des Tages kommen die Plagen (Extremereignisse z.b. ein Teil der Grüpplinge bekommt die Augen für eine gewisse Zeit verbunden) Am Abend „Paschamahl“ mit Stockbrot u.ä.
DI/MI„Hikeflucht“ Die ersten Kilometer müssen schnell gelaufen werden, um die Flucht deutlich zu machen Wenn die Jungs wiederkommen ist das Lager verändert, um das gelobte Land zu symbolisieren.
DO Relaxtag mit Gruppenstunde: Erfahrungen mit Gott, der MTA auf dem Weg
FR Weihetag: Wir danken Gott, dass er bei uns war und ist und schließen mit der Gottesmutter, die mit uns zu Gott geht bewusst das Liebesbündnis
SA Elterntag Ankunft erst um 11 Uhr anschl. Godi und Mittagessen, dann Spiele Eltern gegen Kinder
Weiteres:
Lagerkleidung: Ein Bettlaken wird umgebunden mit einem Bauchband in der Gruppenfarbe und einem Kopftuch
Während der Gefangenschaft sollte etwas im Lager stehen, was die ägyptische Herrschaft zeigt.
Zeltnamen: z.b. Stämme Israels o.ä.
Materialien
Rollenspiele
FR Während der Ankunft Die Kinder kommen gerade im Lager an. Sie werden zum stehen bleiben veranlasst. Der Pharao zieht vorbei.
Pharao: Macht Platz für den Allmächtigen Pharao, euren Herren, die Sonne Ägyptens, euren Herrscher.
Ein Gruppenleiter stolpert aus Versehen vor den Pharao
PH: Du wagst es, mir unter die Augen zu kommen??? Dafür werde ich dich hart bestrafen.
Der Sklave wird von den Schergen des Pharao niedergedrückt und gedemütigt…
-->MOSE greift ein
MO: Großer Pharao, seid gnädig mit dem armen Mann Pharao zieht davon Moses erklärt, dass wir uns in einem Sklavenlager befinden und macht die organisatorischen Sachen (Gruppeneinteilung, Lagerdienste etc.)
Samstag vor der Lagerrunde
Pharao befiehlt den Sklaven, ihr Lager zu errichten.
PH: Ich, die Sonne Ägyptens, Herr über alles Land, befehle euch kleinen, schwachen Sklaven, euch hier ein Lager zu errichten. Wir Ägypter brauchen eure Arbeitskraft. Baut euch ein Lager und seid bereit, uns Herren von Ägypten zu dienen. Wagt es euch aber auf keinen Fall, hier die Sitten und Gebräuche eurer Heimat auszuleben. Ihr lebt so, wie ich es euch befehle!
Ein Israelit weigert sich
IS: Pharao, das darfst du nicht, du bist nicht mein Herr…
PH: SCHWEIG; meine Schergen, zeigt diesem jämmerlichen Volk, zu welcher Rache ich fähig bin!!
Bestrafung des Israeliten; Pharao geht, Mose macht weitere Anweisungen
Sonntag kurz nach dem Wecken
Mose und ein Aufseher streiten sich, es gibt großen Lärm und die Aufmerksamkeit der Kinder wird gewonnen. Dann tötet mose den Aufseher und flieht
MO: Was habe ich getan!!! Ich kann nicht mehr hier bleiben!!! Ich muss fliehen!!! In die Wüste!!!
IS: Was sollen wir nun tun? Ohne Mose? Der Pharao wird uns hart bestrafen! Welches Unglück, wir sind verdammt!!
Sonntag nach dem Zeltappell
Pharao hat vom Mord des Mose erfahren und befragt einige Israleiten
PH: Was ist hier los, wer hat diesen Sohn Ägyptens getötet
I: Wir wissen es nicht..
PH: Meine Macht ist größer als ihr glaubt, ich kann euch foltern und hart bestrafen lassen.
I: Wir werden uns nie vor dir beugen…
PH: SCHERGEN, bestraft diese!! Oder HALT: besser wir bestrafen das ganze jämmerliche Volk!!! Sklaven hört zu!!! Am Ende des Tages möchte ich ein großes Feuer bewundern dürfen, dass meiner Größe und meiner Strahlkraft ebenbürtig ist! So befehle ich euch, holt Holz bis ihr vor Erschöpfung den Boden Ägyptens küsst! Tut ihr es nicht, wird großes Unheil über euch kommen
IS Leute kommt, bevor noch mehr Unheil über uns kommt.
Teilnehmer müssen zum Beispiel zur Strafe eine große Menge Holz für das Lagerfeuer holen
Nachmittags
Mose kommt aus der Wüste, erzählt dem Pharao von seinem Auftrag
MO: Pharao, während meiner Zeit in der Wüste ist mir unser Gott in Gestalt eines brennenden Dornbuschs erschienen
PH: Euer Gott?? Ich, die Sonne Ägyptens bin euer Gott
MO: Pharao, ihr seid ein mächtiger Mann. Jeder hier bewundert eure Macht. Jedoch ist diese nichts im Vergleich zur Macht Gottes!
PH: Mose, jeden anderen hätte ich für diese Worte töten lassen! Jedoch warst du, nachdem wir dich im Nil fanden bis zu dem Moment, wo du dich zu diesen jämmerlichen Sklaven bekanntest, ein Teil der Familie.
MO: Ich bin ein Israelit, Pharao, und übermittele dir Gottes Willen. Du sollst mich und mein Volk ziehen lassen in die Freiheit!! PH: HA!! Niemals werde ich dies tun. Ich bin euer Herr
MO: Pharao, lasst ihr uns nicht ziehen, werdet ihr die ganze Macht Gottes spüren!
PH: Ich verlache euren Gott und seine angebliche Macht. Ich bin hier der Herrscher, was ich befehle, das passiert. Euer Gott kann ruhig zeigen, was er kann. Ich fordere ihn heraus
MO: Es erfüllt mich mit Trauer, dies zu hören. Aber Gott wird uns in die Freiheit führen! Siehe, das Wasser des Nils färbt sich schon rot!!
Showeffekt und Cut… (Wasser in einer Schale basisch machen und dann in eine andere Schale gießen, in der vorher unsichtbar ein paar Tropfen Phenolphthalein (Indikator) waren -->Wasser wird rot)
Gruppenstunde für den Donnerstag
Vorgeschichte: Die Israeliten sind kurz vor dem gelobten Land, aber die Faulheit und Versuchungen machen sich breit. Beim Zeltappell versuchen die Gruppenleiter, ihre Jungs von Appell machen abzuhalten, sie quasi zur Faulheit zu animieren. Damit wird die Grundlage für die folgende Gruppenstunde gelegt
Rückblick auf das Zeltappell: was da Schiefgelaufen ist und warum das so war. Ergebnis: dass keine Lust da war…Es war eine Versuchung
1 Frage: Wo gibt es im Alltag Versuchungen? z.B. in der Schule wen andere geärgert werden, zuhause wenn wir zu faul sind etwas zu machen…
2 Frage: Wie kann ich diese Versuchungen bekämpfen? Den anderen helfen wen sie geärgert werden, sich einen ruck geben wen man faul ist…
3 Frage: Was bringt uns das wenn wir anderen helfen? Ergebnis: das es eigentlich nur uns selbst hilft da dem dem wir helfen der hilft uns auch irgendwann mal und es ist auch ein schönes Gefühl anderen zu helfen…und das wir so die Beziehung zur Gottesmutter stärken.
Aufgabe: Spiele mit deiner Gruppe etwas vor bei dem die Versuchung etwas falsches zu tun groß ist und zeige wie man ihr aus dem Weg gehen kann oder wie man etwas gutes bewirken kann. z.B. wenn andere geärgert werden das man dort dazwischen geht auch wenn es nicht einfach ist.
-->Beim Plenum vorspielen!
