Vergiftung

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Selten, aber gefährlich: Vergiftungen. Pilze, Pflanzen, Putzmittel, verdorbenes Essen, Insektenstiche - diese Auswahl an potentiellen Giftquellen zeigt, dass nicht nur im Chemieunterricht ernsthafte Gefahren lauern. Gerade bei (Klein-)Kindern ist Vorsicht angebracht.

Inhaltsverzeichnis

Prävention

  • Sofern möglich, toxische Substanzen konsequent vermeiden
  • Giftige Substanzen sicher und außerhalb der Reichweite von Kindern lagern, Warnhinweise anbringen
  • Bei Zeltlagern Teilnehmer darüber belehren, keine unbekannten Pflanzen zu essen

Erstbehandlung

Ruhe bewahren, nichts Unüberlegtes tun, aber dennoch schnell reagieren: Erster Schritt ist immer: Giftnotrufzentrale, den Hausarzt oder den Notruf (112) anrufen und den Fall schildern:

  • Was und wie viel wurde eingenommen?
  • Wer hat sich vergiftet? (Alter, Körpergewicht)
  • Wann wurde die giftige Substanz eingenommen?
  • Wie erfolgte die Vergiftung?
  • Wie ist der Zustand des Vergifteten?

Am Telefon wird dann die weitere Vorgehensweise geklärt. Bei bewusstlosen Patienten sollte man sofort den Rettungsdienst informieren und gegebenenfalls mit Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten.

Laienbehandlung

Wird der Rettungsdienst benötigt, können bis zu dessen Eintreffen unterstützende Maßnahmen ergriffen werden. Alles weitere den Experten überlassen bzw. erst nach vorheriger Absprache vornehmen.

Giftaufnahme durch den Mund

Patient in stabile Seitenlage bringen. Durch Laien kein Erbrechen auslösen.

Giftaufnahme über die Haut

Hautreinigung mit Wasser und Haut. Handschuhe benutzen.

Giftspritzer in den Augen

Auge offen halten, nicht mit den Wimpern schlagen. Augenspülung unter laufendem Wasser oder mit Hilfe einer spezieller Spülung.

Siehe auch

Weblinks

Giftinfo Mainz

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