Taschenlampe
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Eine Taschenlampe ist eine kleine, mobile Lichtquelle mit eigener Energieversorgung. Der Name entstand, da die meisten Taschenlampen klein genug sind, um in einer Tasche verstaut werden zu können.
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Aufbau
Sie besteht meist aus einem Hohlkörper, in dem sich folgende Hauptbestandteile befinden:
- Spannungsquelle (Batterien, Akkus)
- Leuchtmittel (Glühlampe, LED)
- Parabolspiegel
- Schalter
Natürlich gibt es auch Taschenlampen anderer Bauart.
LED-Lampen
Aufgrund neuerer Technik gibt es immer mehr Taschenlampen, die mit sogenannten LEDs (light emitting diode, engl. Leuchtdiode) ausgestattet sind. Sie zeichnen sich im Vergleich zu herkömmlichen Leuchtmitteln durch eine höhere Lebensdauer (100.000 h im Gegensatz zu 5000 h) und geringeren Energieverbrauch (circa dreifacher Wirkungsgrad einer Glühlampe) aus. Als weiterer Vorteil haben moderne 1W-LEDs mittlerweile auch eine größere Lichtleistung als herkömmliche Glühlampen. An die Stärke einer Halogen- oder Kryptonlampe kommen sie jedoch noch nicht heran.
Die Anschaffungskosten liegen zwar etwas höher als bei vergleichbaren konventionellen Modellen, aber diese Mehrkosten amortisieren sich relativ schnell, wenn bei einer Glühbirne zum wiederholten Male die Batterien gewechselt werden müssten.
Einsatzmöglichkeiten
Taschenlampen können zu verschiedensten Zwecken verwendet werden. Meist finden sie ihre Anwendung bei Sommerfreizeiten, wie zum Beispiel Zeltlagern (siehe auch Packliste (Sommerzeltlager)). Hier sind sie unabdingbar, da nachts in der Regel nur begrenzte Beleuchtungsmöglichkeiten bereitstehen. Sie werden unter anderem verwendet bei Nachtwanderungen, oder sonstigen notwendigen Erledigungen (z.B. auf der Suche nach dem nächsten Busch). Auch für die Nachtwache sind Taschenlampen notwendig.
Kauf einer Taschenlampe
Wichtig für den Kauf einer Taschenlampe, ist die Überlegung, zu welchem Zweck sie verwendet werden soll. Um im eigenen Haus (z.B. bei Stromausfall) nach Kerzen zu suchen, genügt jede Art von Taschenlampe. Ist die Taschenlampe aber für ein Zeltlager gedacht, so sollte darauf geachtet werden, dass sie entsprechend robust ist. Es muss nicht gleich eine MAG-Lite aus extrem stabilem Aluminium sein, aber eine Taschenlampe an der kein Gehäuse quietscht oder sich zusammendrücken lässt, sollte es schon sein. Außerdem sollte die Taschenlampe eine gewisse Leistung bringen. Ein Kennzeichen für ausreichende Leistung können 2 Mignon-Batteriezellen (Größe AA) sein. Das Gehäuse sollte gegen eindringende Nässe geschützt sein (kleine Gummiringe an den verschraubbaren Teilen). Je nach Einsatzzweck kann auch eine Stirnlampe sinnvoll sein.
Attribute einer guten "Zeltlager"-Taschenlampe:
- Robustheit
- Leistung
- Feuchtigkeitsfestigkeit
Als gut geeignet haben sich Modelle des Herstellerst MAG-lite erwiesen, die eine sehr hohe Robustheit aufweisen und deshalb sogar mit lebenslanger Garantie (außer bewegliche Teile) ausgestattet sind. Davon abhängig ist allerdings auch ein gewisser Preis zu zahlen. Andere Hersteller bauen auch gute Lampen und haben oft auch billigerer Modelle im Angebot.
Spannungsquelle
Die meisten Taschenlampen verwenden standardisierte Batteriefächer (z.B. für Mignon- oder Baby-Zellen) und lassen sich daher mit verschiedenen Spannungsquellen ausstatten. Meist stellt sich dann die Frage, ob Akkus oder Batterien vorzuziehen sind. Akkus haben zwar wesentlich höhere Anschaffungskosten, müssen aber nicht ständig ersetzt werden, sondern können mit Akkuladegeräten schnell und einfach aufgeladen werden. Wenn eine Lampe oft benutzt wird und einen hohen Energieverbrauch hat, rechnen sich Akkus nach mehreren Batterieladungen schon recht bald. Allerdings ist zu beachten, dass Akkus meist eine geringere Kapazität als vergleichbare Batterien haben, also öfter Aufgeladen werden muss als neue Batterien gekauft werden müssten. Bei Akkus sollte darauf geachtet werden, dass diese keinen Memory-Effekt (Kapazitätsverlust nach mehrmaligem Aufladen) und eine möglichst geringe Selbstentladung. Daher sind Nickel-Metall-Hydrid-Akkus (NiMH) den veralteten Nickel-Cadmium-Akkus vorzuziehen (NiCd).
Wartung
Wenn eine Taschenlampe nicht funktioniert, liegt das sehr oft an leeren Batterien. Daher sollte man stets darauf achten, dass die Batterien regelmäßig erneuert werden beziehungsweise Akkus ins Ladegerät kommen. Bei längerer Lagerung sollten die Batterien aus der Taschenlampe entfernt werden, um einer schleichenden Entladung und besonders der Gefahr des Auslaufens entgegenzuwirken. Dies führt dazu, dass die Taschenlampe nicht mehr verwendet werden kann, weil Batterien und elektrische Bauteile defekt sind. Je nach verwendeten Leuchtmitteln und Stromquellen sowie der abzuschätzenden Einsatzzeit kann man sich feste Regeln aufstellen. Beispielsweise ist es ratsam vor jeder Nutzung (z.B. eine Fahrt ins Zeltlager) einen neuen Satz Batterien bzw. Akkus zu installieren und gegebenenfalls noch weitere Sätze als Reserve vorzusehen. So kann man sicherstellen, dass der Lampe nicht gleich am ersten Abend die Energie aus geht.
Auch Leuchtmittel haben nur eine begrenzte Lebensdauer und können plötzlich defekt sein. Oftmals muss man dann aber nicht gleich die ganze Lampe entsorgen, sondern kann einfach ein Ersatzleuchtmittel einbauen. Bei manchen Modellen wird bereits ein Ersatzleuchtmittel mitgeliefert und befindet sich z.B. bei vielen MAG-Lites in der Verschlusskappe.
Auch eine Taschenlampe will richtig gebraucht werden. Es ist darauf zu achten, auch wenn die Taschenlampe gegen eindringende Nässe geschützt sein sollte, dass sie nicht (oder zumindest nicht allzu lange) in Feuchtigkeit liegt. Eine Taschenlampe ist immer noch ein elektrisches Gerät und somit auch sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit.
Des weiteren sollten Taschenlampen (vornehmlich Stabtaschenlampen) nur als mobile Leuchtmittel und nicht als Werkzeug verwendet werden. Eine Taschenlampe ist kein Schlagstock (eine Ausnahme bilden hier beispielsweise die MAG-lite D-Cell-Stablampen) und auch kein Hammer!
