Stundengebet

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Das Stundengebet ist ein Gebet der Kirche. Es kommt daher, dass die Mönche stündlich ein Gebet verrichteten. Heutzutage ist es auf wenigere Gebet beschränkt.

Die heute anzutreffenden Gebetszeiten sind:

  • Laudes (lat. Pl. zu „Lob“): beim Aufstehen
  • Lesehore: zeitlich wählbar
  • Terz (lat. „dritte [Stunde]“): um 9 Uhr
  • Sext (lat. „sechste [Stunde]“): um 12 Uhr
  • Non (lat. „neunte [Stunde]“): um 15 Uhr
  • Vesper (lat. vespera „Abend“): bei Sonnenuntergang
  • Komplet: vor dem Zubettgehen
  • Vigil (lat vigilare „wachen“): meist am Wochenende; Gebet in der Nacht

Im Stundengebet werden die Psalmen gebetet und verschiedene Lesungen aus dem AT und NT gelesen. Durch die Psalmen sind Christen auch mit Juden und vor allem auch mit Jesus verbunden, der sie auch gebetet hat („Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen“, Psalm 22).

Heutzutage sind nur Geistliche dazu verpflichtet, das Stundengebet zu halten. Wobei auch Laien diese Art des Gebets für sich entdecken können und bereichernde Erfahrungen machen dürfen.

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