Schlafsack

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Der Schlafsack ist eine Hülle, die zum Schlafen dient. Ein Schlafsack ist so aufgebaut, dass er den ganzen Körper, mit Ausnahme des Gesichts, umschließt. Je nach Verwendungszweck besteht er aus Leinen, Baumwolle, Vliesstoffen, Seide oder Kunstseide und ist zur Wärmeisolation mit Kunstfasern oder Daunen gefüttert.

Arten von Schlafsäcken

Mumienschlafsack

  • hohes Wärmeretentionsvermögen bei vergleichsweise niedrigem Gewicht
  • wird vorwiegend zum Übernachten im Zelt oder im Freien verwendet
  • mit aufwendiger Fütterung ermöglicht er Schlaf selbst bei extremem Frost

Expeditionsschlafsack

  • für die Bedürfnisse bei Expeditionen und beim Höhenbergsteigen konstruiert
  • schützt bis -40°C
  • besteht meist aus Kunstfaser, da sie eine hohe Wärmeisolierung besitzen
  • Kunstfaserschlafsäcke sind Unempfindlich gegenüber Wasser und Nässe

Innenschlafsack

  • eine Art dünner Schlafsack aus Baumwolle, Vlies, Seide oder Kombinationen aus diesen Stoffen
  • wird zusätzlich zu dem Schlafsack verwendet um den Temperaturbereich des Schlafsackes zu steigern

und Feuchtigkeit während des Schlafes vom Körper abzuleiten

Funktionsweise

Der Schläfer wärmt den Schlafsack und nicht der Schlafsack den Schläfer. Durch die Abgabe von Wärme erhitzt der Schläfer die Luft im Schlafsack. Die Aufgabe des Schlafsacks liegt also darin, das vom Schläfer erwärmte Luftpolster von der "Außenwelt" zu isolieren. Dies heißt, es soll keine Luft raus, aber auch keine Luft rein. Er hat also keine wärmende Funktion, sondern eine Isolierende. Deshalb erhält man die optimale Wärme des Schlafsack wen man nicht möglichst viel, sondern möglichst wenig Kleidung im Schlafsack an hat.

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