Organisationsentwicklung
Aus Gruppenleiter Wiki
Alle Organisationen stehen mehr oder weniger gravierenden Wandelprozessen in ihnen selbst und in Ihrer Umwelt gegenüber. Mit Hilfe einer gezielten Organisationsentwicklung ("Change Management") kann versucht werden, diese Prozesse zu steuern und zu kanalisieren.
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Goldene Regeln des erfolgreichen organisatorischen Wandels
Wandelprozesse stoßen häufig auf Widerstand, der aus einzelnen Personen oder aus gruppendynamischen Prozessen sich entfaltet. Daher laufen solche Veränderungsprozesse häufig nicht erfolgreich oder scheitern sogar ganz. Der deutsch-amerikanische Psychologe Kurt Lewin entwickelte für dieses Problem vier Regeln für erfolgreichen organisatorischen Wandel.
- Aktive Einbindung aller Teilnehmer am Veränderungsgeschehen, frühzeitige Information über den anstehenden Wandel und Beteiligung an den Veränderungsentscheidungen.
- Nutzung der Gruppe als Wandelmedium. Wandelprozesse in Gruppen sind weniger Angst erregend und werden im Allgemeiner schneller vollzogen.
- Kooperation unter allen Beteiligten
- Wandelprozesse finden in verschiedenen Zyklen statt. (siehe Eiszapfenmodell)
Das Eiszapfen Modell
Dieses Modell zeigt bildlich, wie Veränderungen angegangen werden sollten. Will man die Form eines Eiszapfen verändern, so ist es zunächst einmal nötig ihn aufzutauen. Übertragen auf die Organisation bedeutet dies, dass bei den Beteiligten zunächst einmal die Einsicht zur Notwendigkeit einer Veränderung geschaffen werden muss. Ist die entsprechende Bereitschaft nun vorhanden, können die Veränderungen angegangen werden. Schließlich muss die neu geschaffene Form gefroren beziehungsweise gefestigt werden. Sonst droht die Gefahr von Rückschlägen, oder Rückfälle in die alten Verhaltensweisen.
