Nachtwache
Aus Gruppenleiter Wiki
Unter Nachtwache versteht man den Wachdienst von Kindern aber auch von Gruppenleitern nach dem offiziellen Programmende. Hierbei werden Posten eingerichtet, um Überfälle zu entdecken und sie wachhabenden Gruppenleitern zu melden.
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Einteilung der Nacht
Da es nicht sinnvoll ist, die ganze Nacht bis zum Wecken Nachtwache zu halten, wird ein Zeitlimit gesetzt, nach dem es keine Nachtwache mehr gibt und nach der jeder Überfall verboten ist. Diese Uhrzeit sollte sich zwischen 3:00Uhr und 5:00Uhr befinden. Wichtig ist, dass den Teamern und Kindern noch ausreichend Kraftreserven für den nächsten Tag bleiben. Der verbleibende Zeitraum wird in Schichten eingeteilt. Beispiel: Programmende - 1:00Uhr; 1:00Uhr - 3:00Uhr; 3:00Uhr - 5:00Uhr.
Ziel der Nachtwache
- Kinder sollen Spaß haben
- es soll nichts geklaut werden
- Überfäller sollten alle geschnappt werden
- Die Nachtruhe soll gewährleistet werden
Ablauf bei Kindern
Einteilung der Kinder
Meistens hat eine gesamte Zeltgruppe für einen Abend Nachtwache. Die Zeltgruppe wird dann in Zweier- oder Dreiergruppen eingeteilt und auf die Schichten verteilt. Die erste Schicht fängt gleich an und weckt rechtzeitig vor dem Ende ihrer Schicht die nächste Gruppe.
Alternativ kann die Nacht in zwei Hälften aufgeteilt werden, in denen jeweils unterschiedliche Gruppen den Dienst übernehmen.
Bei der Einteilung ist zu beachten:
- Kindern nicht mehrere Schichten aufhalsen, wenn Not am Mann ist lieber fragen, ob noch jemand aus einer anderen Zeltgruppe hilft
- Es gibt öfters einen, vor allem bei den Älteren, der behauptet, er hält die ganze Nacht durch, und fängt deswegen schon mal mit der ersten Schicht an. Spätestens nach 4 Stunden liegt er irgendwo und schläft.
Einweisung
Vor jeder neuen Schicht muss der Gruppenleiter, vor allem wenn Kinder zum ersten Mal diesen Dienst übernehmen, die Regeln erklären und die Kinder einweisen. Hierzu zählt:
- Meist sitzen die Kinder am Lagerfeuer, am besten mit dem Rücken zum Feuer. Alternativ ist auch eine Verteilung auf Posten rund um das Lager möglich.
- Feuerholz und Verpflegung sollte für alle Schichten reichen
- es wir niemals geschrieen, es sei denn ein Überfäller packt das Kind an
- wird ein Überfall entdeckt, wird dieser möglichst unauffällig dem wachhabenden Gruppenleiter gemeldet
- will ein Kind unbedingt ein Stock mit sich tragen, so gilt: Dieser darf nur zur Notwehr verwendet werden.
- eine entdeckte Person wird immer gefragt: "Wer bist du?" und nicht "Bist du der soundso?"
- alle 5-15 Minuten (liegt im Ermessen des Gruppenleiters wird ein Rundgang durch das Lager gemacht
Tipps, die man den Kinders geben sollt:
- je leiser ihr seid, desto geringer ist die Chance, das euch ein Überfäller euch entdeckt,
- Für die Benutzung von Taschenlampen gilt ebenfalls: Je weniger, desto besser. Bei älteren Kindern können sie auch gleich komplett untersagt werden.
- bei einem Rundgang, einfach mal hinhocken oder legen und eine Zeit lang lauschen
Ablauf bei Gruppenleitern
Normaler Ablauf
Die Erste Schicht können standardmäßig von den ZBV's übernommen werden. Bei den anderen Schichten muss man sich einen anderen Gruppenleiter suchen, der einem hilft und dem man dann auch helfen muss, wenn er Dienst hat. Da eine Schicht alleine sehr langweilig ist sollten beide Gruppenleiter] zusammen zwei Schichten übernehmen. Normalerweise sitzt man dazu im Küchenzelt. Grundsätzlich sollte sich dort immer ein Ansprechpartner befinden, auch (und vor allem) während eines Überfalls. Leget sich ein Gruppenleiter irgendwo ins Gras oder sonst wo, um auf Überfäller zu warten, muss jedes Kind genau wissen, wo ihr liegt.
Überfall
Wird ein Überfall entdeckt, werden die anderen Gruppenleiter geweckt. Dabei muss man so vorgehen, das die Kinder möglichst nicht wach werden. Es sollte vorher bekannt sein, welcher Gruppenleiter auf jeden Fall geweckt werden will, und wer nicht. Gefangene Überfäller werden beispielsweise ins Küchenzelt gebracht und dürfen dort dann nicht mehr abhauen und kein Schaden anrichten.
Kleidung & Ausrüstung
Empfehlenswert ist:
- Dunkle, unauffällige und vor allem warme Kleidung.
- Eine große Taschenlampe
