Maria von Nazareth
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Maria (* um 20 v. Chr. in Israel; † um 50 nach Christus in Israel oder der heutigen Türkei) ist nach dem Neuen Testament die Mutter von Jesus. Sie lebte mit ihrem Partner Josef in der galiläischen Kleinstadt Nazareth.
Inhaltsverzeichnis |
Leben
Das Lukasevangelium (Lk 1,26-38) schildert die Begegnung des Erzengels Gabriels mit Maria. Dieser verkündet ihr, dass sie einen Sohn, Gottes Sohn, empfangen wird. Maria, die zu dieser Zeit mit Josef lediglich verlobt ist, eine Katastrophe. Ein uneheliches Kind wurde in der damaligen Zeit schließlich nicht gerne gesehen. Josef wird deshalb im Traum von Gabriel angewiesen, an der Seite Marias zu bleiben und zu ihr zu halten. So machen sie sich schließlich gemeinsam auf den Weg nach Bethlehem, wo sie sich, da Josef dem Geschlechte Davids entstammt, anlässlich einer Volkszählung eintragen lassen müssen. Dort gebärt Maria auch wie in der berühmten Weihnachtsgeschichte beschrieben ihren Sohn (Lk 2,1-20).
[zu ergänzen]
Auch bei der Kreuzigung Jesu' ist Maria dabei. Nach dem Johannesevangelium (Joh 19,26-27) richtet Jesus im Sterben an Maria und den Apostel Johannes die Worte: „Frau, siehe, dein Sohn“ und: „Siehe, deine Mutter“. Nach katholischer Überzeugung bittet er Johannes damit nicht nur, Maria als seine Mutter anzunehmen und für sie zu sorgen und Maria, Johannes als ihren Sohn anzunehmen. Vielmehr schenkt Jesus symbolisch damit allen Gläubigen Maria als Mutter.
Bedeutung
Maria wird in der katholischen Kirche als Heilige und Mutter Gottes verehrt. In der evangelischen Kirche gilt Maria als Vorbild für ein Leben in der Nachfolge Christi.
Maria und die Schönstatt-Bewegung
Bei der Schönstatt-Bewegung wird Maria durch das Liebesbündnis in besonderer Weise verehrt.
Weblinks
Literatur
- Herbert King - Maria neu entdecken, Patris Verlag, ISBN 978-3876202846
