Lagerapotheke
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Die Lagerapotheke in einer Freizeit ist oft die erste Anlaufstelle bei kleineren als auch mittleren Verletzungen oder (Magen-)Beschwerden und ähnlichem. Sie ersetzt jedoch nicht die Behandlung bzw den erkennenden Blick eines Arztes. Bei größeren Unfällen oder Ähnlichem hilft letztlich nur die Fahrt ins Krankenhaus!
Standort und Zugang
Es gibt verschiedene Varianten bei der Standortwahl, wobei die häufigste in der Küche bzw. im Küchenzelt anzutreffen ist. Der Ort sollte kühl und trocken sein und geschützt vor unbefugtem Zugriff. Wichtig ist, dass Diagnosen und Behandlungen ausschließlich durch kompetente Leute erfolgen. Ideal ist es, dafür Ansprechpartner zu haben, die dafür fest zuständig sind. Wichtig ist es auch, dass alle Teilnehmer aufgeklärt werden, Warnungen des Körpers Ernst zu nehmen und sich gegebenenfalls bei den zuständigen Personen zu melden.
Ausrüstung einer Lagerapotheke
Vor jeder Freizeit ist die Lagerapotheke nach Vollständigkeit und abgelaufenen Bestandteilen zu überprüfen.
- Geräte
- Fieberthermometer
- Pinzette
- Zeckenzange oder Ähnliches
- Einweg-Plastikhandschuhe
- Schere
- Verbandsmaterial
- Pflaster in verschiedenen Größen
- sterile Tücher und Binden (siehe EH-Sets)
- Medikamente
- Desinfektionsmittel
- Wundsalben (Insektenstichsalben)
- Kühlsalben, Kühlsprays
- Magen beruhigende Mittel (auch Tee)
- Sonstiges
- Sonnencreme
- Hustenbombons
- Notfallzettel mit wichtigen Telefonnummern etc.
bitte weiter ergänzen/korrigieren
Nichts zu suchen haben in einer Lagerapotheke verschreibungspflichtige Medikamente - diese darf nur ein Arzt verordnen. Sinnvoll ist ebenfalls das Führen eines Verbandbuches. Bei Ausflügen oder Wanderungen sollte immer ein Erste-Hilfe-Set im Gepäck sein.
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