Gründungsurkunde
Aus Gruppenleiter Wiki
Eine Gründungsurkunde ist ein Dokument, das die Schaffung einer Organisation ausweist. In der Schönstatt-Bewegung meint man mit dem Begriff insbesondere Dokumente, die in der Entstehung und Entwicklung der Bewegung von zentraler Bedeutung sind.
Gründungsurkunden der Schönstatt-Bewegung
- Als Vorgründungsurkunde gilt die Ansprache Josef Kentenichs zum Antritt seiner Tätigkeit als Spiritual (geistlicher Begleiter) des Studienheims der Pallotiner in Schönstatt am 27. Dezember 1912.
- Die Erste Gründungsurkunde bezeichnet die Vortragseinleitung Kentenichs zur Gründung der Marianischen Kongregation am 18. Oktober 1914, aus der später die Schönstatt-Bewegung hervorgehen wird.
- Die Zweite Gründungsurkunde ist ein Brief Kentenichs vom 18. Oktober 1939, in dem er die bisherige Entwicklung der Bewegung zusammenfasst und in die Zukunft weiter denkt.
- Als Dritte Gründungsurkunde werden drei Vorträge gesehen, die Kentenich zwischen September und Dezember 1944 während seiner Inhaftierung im KZ Dauchau hielt.
