Glaube, Hoffnung und Liebe

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Glaube, Hoffnung, Liebe sind Christliche Tugenden, oder auch Göttliche Tugenden. Sie sind die Grundlehren des Christentums im Bezug auf das Verhalten von Christen gegenüber ihrer Umwelt. Im Gegensatz zu den 10 Geboten sind sie keine Handlungsvorschriften, sondern von Christen verlangte Einstellungen.

Die früheste Erwähnung findet sich in 1 Thess 1,3, die bekannteste allerdings im 1. Korintherbrief: “Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; am größten jedoch unter ihnen ist die Liebe.” (1. Korintherbrief des Paulus 13,13). Nach christlicher Lehre ergeben sich alle anderen Regeln und Gesetze des Glaubens durch diese drei Prinzipien.

Sie werden zu Beginn des Rosenkranzes gebetet.

Thomas von Aquin benutzt auf dieser Grundlage die drei Begriffe:

Glaube (fides): Symbolisiert durch einen Kelch mit Hostie oder durch das Kreuz als Sinnbild der Einheit von Extremen, der Mäßigung und Jesu Tod am Kreuz.
Liebe (caritas): Gemeint wird sowohl die Liebe anderen gegenüber (Nächstenliebe und Feindesliebe) sowie auch die Liebe zu sich selbst und zu Gott. Wird durch ein Herz dargestellt oder eine Frau mit Kindern.
Hoffnung (spes): Wird durch einen Anker, einen Vogel oder einen Zweig symbolisiert und gibt die Hoffnung auf die himmlische Seligkeit sowie das Widerstehen gegen die Verzweiflung wieder.
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