Feuerstelle
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Eine Feuerstelle ist ein speziell präparierter Ort, auf dem ein Lagerfeuer als Licht- und Wärmespender abgebrannt werden kann. Auf Zeltlagern ist die Feuerstelle häufig räumlicher und sozialer Mittelpunkt und Platz für Lagerfeuerrunden. Eine Alternative zu festen Feuerstellen sind Feuerkörbe und Feuerschalen.
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Standort
Bevor eine Feuerstelle angelegt wird, sollte man sich beim Landratsamt um eine Feuergenehmigung kümmern.
Zunächst gilt es einen günstigen Ort für die Feuerstelle zu finden. Dabei ist darauf zu achten, dass sich in einem Umkreis von ca. 30 Metern kein leicht brennbares Material befindet. Der Untergrund darf überhaupt nicht brennbar sein. Weiterhin sollten Aspekte wie Funkenflug und Windrichtung bedacht werden. Vorteilhaft ist es außerdem als Sicherheitsvorkehrung eine Wasserstelle oder einen Feuerlöscher in der Nähe zu haben.
Temporäre Feuerstelle
Eine temporäre Feuerstelle ist nur für den vorübergehenden Einsatz gedacht, beispielsweise auf einem Zeltlager abseits eines festen Zetlplatzes (auf der Wiese).
Anlegen
Mit einem Spaten den Rasen ausstechen und mit der Rasenseite nach unten auf den Boden für den späteren Rückbau lagern. Nun die Stelle mit einem Ring aus nicht brennbarem Material wie Erde oder Steine einfassen. Steine sollten stets trocken sein, da sie bei starkem und schnellen Erhitzen platzen können und somit eine potentielle Gefahr darstellen.
Rückbau
Beim Rückbau darf sich keine Glut oder heiße Asche mehr in der Feuerstelle befinden. Ist dies der Fall, kann die Umfassung abgebaut und die Grasnarben wieder eingesetzt werden. Um letzteren das Anwachsen zu erleichtern, sollten sie etwas bewässert werden.
Feste Feuerstelle
Eine feste Feuerstelle ist häufig kombiniert mit einer festen Grillstelle und ist für einen längerfristigen Einsatz gebaut. Deshalb ist die Feuerstelle in der Regel auch eingemauert und gepflastert. Solche finden sich beispielsweise bei fest eingerichteten Zeltplätzen
